Wer wir sind

Joint Venture

Der Joint Venture ist das strategische Organ von Jegi-hilft und setzt sich aus folgenden Vertretern zusammen

Diese einfache Gesellschaft…
… versteht sich als Bindeglied zwischen der Gemeinde, den Kirchgemeinden und der Bevölkerung von Jegenstorf und Umgebung
… legt eine gemeinsame Strategie im Bereich der Freiwilligenarbeit für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf fest
… fördert den Kontakt unter den Freiwilligen und zu Jegi-hilft
… initiiert und unterstützt Zusammenarbeitsmodelle mit anderen Organisationen, z.B. kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen (KKF), Schweizerisches Rotes Kreuz, ichmoechtehelfen.ch.

Mitglieder sind:

  • Lydia Baumgartner
  • Hans Wenger, Kurt Bienz
  • Norbert Graf, Peter Heiri

Koordinationsgruppe

Die Koordinationsgruppe…
… ist das operative Leitungsgremium von Jegi-hilft,
… setzt die vom Joint Venture entworfene Angebotsstrategie um,
… fördert und wirkt verbindend zwischen dem Joint Venture (vertikal) und den verschiedenen Angeboten (horizontal).

Mitglieder sind:

  • Kurt Bienz – Leitung
  • Norbert Graf – Schreibdienst, Lernfoyer Mathematik
  • Daniel Keller – Lernfoyer Deutsch
  • Karin Völlinger – Kaffee VIVA
  • Holger Völlinger – Homepage

Pressebeiträge

Hindernisse überwinden

Lydia Baumgartner, im Gemeinderat Ressortleiterin Soziales, konnte am 24. Mai 2022 im Kirchgmeindehaus zwei Dutzend Personen begrüssen. Diese waren vor allem Gastgebende für ukrainische Familien und Freiwillige von Jegi-hilft-Angeboten. In Jegenstorf seien gegenwärtig 26 Personen, meist Frauen und Kinder, in Privatunterkünften einquartiert, berichtet Lydia Baumgartner. Welche Erfahrungen haben die Gastfamilien bereits gemacht? Auf welche Besonderheiten muss ich mich als Gastfamilie einstellen? Dies waren Themen, die an diesem Abend zur Sprache kommen sollten. Schliesslich wolle man einerseits sich selbst, aber auch die Gäste nicht überfordern, andererseits bestehende Hindernisse möglichst geräuschlos überwinden können.

Wichtiger Austausch

Das Zusammenleben mit Menschen, die nicht die gleiche Sprache sprechen und die womöglich andere Lebensgewohnheiten mitbringen, kann zu Reibungsflächen, im ungünstigen Fall zu Spannungen führen. Um diese meistern zu können, ist ein Austausch unter den Gastfamilien hilfreich, denn nicht alle kennen einander. Und nicht alle wissen, welche Anlaufstellen oder Angebote es bereits gibt. «Dies war ein Beweggrund, Jegi-hilft bereits als wir die Kollektivunterkunft im Dorf hatten, ins Leben zu rufen. Die feststellbare Bereitschaft, sich für Geflüchtete einzusetzen, zeigt, dass sorgende Gemeinschaft in unserem Dorf praktisch gelebt wird», so Lydia Baumgartner.

Die Sprache ist die vorrangige Kompetenz in einem fremden Land, um sich leichter zurechtzufinden. Deshalb wird unter Leitung von Gertrud Stücklin ein bisher in Moosseedorf geführter Deutschkurs seit Juni auch in Jegenstorf angeboten. Das Lernfoyer Deutsch jeweils am Montagabend ist eine weitere Anlaufstelle, um Unterstützung zu bieten. Der Schreibdienst an jedem zweiten Dienstag hilft bei Bewerbungen oder in administrativen Belangen.

Dass nur schon die Essgewohnheiten und der Tagesrhythmus anders als bei uns sein können, wurde beim Themenworkshop der Gasteltern deutlich. Gemeinsam Kochen könne Verständnis schaffen. Andererseits müsse man sich auch Zeit lassen, die neuen Eindrücke zu verarbeiten und gegenseitig warm zu werden. Rückzugsmöglichkeiten, um zwischendurch ungestört und allein sein zu können, seien nötig, um sich gegenseitig nicht zu überfordern. Angesichts der grossen Zahl von neuen Zuwandernden sind kantonale Stellen oft überfordert, zeitnah und effizient die gewünschten Auskünfte zu erteilen oder Mittel bereitzustellen. Dies sorgt für Verunsicherung, wenn es um finanzielle Unterstützung oder die Stellensuche geht.

Rundgang im Dorf

Am 4. Juni traf sich ein Dutzend der ukrainischen Gäste zum Dorfrundgang. Es wurde gezeigt, wo man Spielmöglichkeiten hat, wo man günstig Kinderkleider bekommt. Ein Geschenk im Theresaladen blieb nicht ohne Wirkung: Die Kinderaugen leuchteten. Ein Besuch im wiederbelebten Café Viva am Mittwoch oder im Piccoli am Dienstagmorgen im Kirchgemeindehaus sind Möglichkeiten, sich auszutauschen. Dies ist auch für die Geflüchteten wertvoll. Als Hemmschwelle für einen Besuch der Angebote zeigt sich die Betreuung der Kinder im Vorschulalter. Natalia, die aus Kiew geflohen ist und als einzige mit ihrer Tochter in Etzelkofen untergebracht ist, schätzte die Begegnung auch mit Landsleuten sehr und konnte so neue Kontakte knüpfen.

Etwas gemeinsam tun

Sechs Wochen später trifft man sich, um ungezwungen Schweizer Familien kennen zu lernen. Treffpunkt ist die Brätlistelle bei der Rotonda, die gratis zur Verfügung gestellt wurde. Peter Heiri, unterstützt von seiner Gattin hat eine prächtige Grillglut vorbereitet, andere haben Salate mitgebracht. Die verschiedenen Grilladen finden regen Zuspruch und in lockerer Zusammensetzung tauscht man sich aus. Manchmal deutsch oder englisch, die ukrainischen Gäste in ihrer Landessprache. Man merkt schnell, man sieht sich nicht das erste Mal, man hat sich schon etwas besser kennen gelernt, erstes wird vertrauter. Einige haben schon erste Erlebnisse mit der Arbeitssuche hinter sich. Es zeigt sich, dass die Sprache die Schlüsselkompetenz ist, die Türen zur neuen Heimat öffnet. Der Tenor ist aber spürbar: es ist nicht einfach, hier nicht und zuhause erst recht nicht. Nichtsdestotrotz, man geniesst einfach das Zusammensein und der Abend klingt bei einer Gastfamilie aus.

Robert Alder

Das Lernfoyer Deutsch von jegi-hilft

Im letzten Jegenstorfer (4/2021) wurde über die Zeit berichtet, als in Jegenstorf bis zu hundert Asylsuchende in der Kollektivunterkunft im Hänni-Areal wohnten und das Dorfbild geprägt war durch viele fröhliche und kontaktfreudige Menschen aus vielen Ländern, vorwiegend Eritrea, Afghanistan und dem Iran. Geblieben in Jegenstorf sind ein paar wenige Leute, welche nach der Schliessung der Unterkunft hier eine Wohnung finden konnten und solche, welche wieder nach Jegenstorf zogen. Geblieben und seither weiter ausgebaut oder neu hinzugekommen sind Angebote von Freiwilligen von jegi-hilft zugunsten von Geflüchteten und anderen Unterstützung suchenden Menschen. Eines dieser Angebote ist das Lernfoyer Deutsch.

Was ist das Lernfoyer Deutsch?
Auf der Internetseite www.jegi-hilft.ch/lernfoyer-deutsch/ bieten freiwillige Helferinnen und Helfer Interessierten in der Regel wöchentlich einen Rahmen, um mit ihnen die deutsche Sprache zu üben und anzuwenden. Das Lernfoyer erteilt keine Deutschkurse, sondern versteht sich als unterstützendes Angebot für Erwachsene beim Erlernen der deutschen Sprache. Es wird Raum geschaffen, die deutsche Sprache zu sprechen, sie einzuüben, in der Schule Gelerntes zu vertiefen und auf bevorstehende Prüfungen hin zu arbeiten.

Gerne dürfen alle mit fremdsprachigem Hintergrund vorbeikommen.

Gegenwärtig besuchen durchschnittlich drei bis vier Personen jeden Montag von 19:30 bis 21:00 Uhr das Lernfoyer im Kirchgemeindehaus Jegenstorf. Dort werden sie von den Freiwilligen 1:1 betreut.

D.h. eine Helferin, ein Helfer betreut eine Person während 90 Minuten und kann sich ungeteilt dem Sprachtraining eines Besuchenden widmen. Ist das Bedürfnis da, einfach sprechen zu können, redet man über ein bestimmtes Thema oder frei miteinander. Ist Hilfe nötig bei den Hausaufgaben werden, diese zusammen erledigt. Auch Probleme oder Unklarheiten im nicht einfachen Alltag der Geflüchteten werden besprochen.

Vertrauensvolle Beziehungen
Diese regelmässigen wöchentlichen Treffen sind gerade auch für Personen ohne Arbeit eine willkommene und wertvolle Abwechslung. Durch die regelmässigen Kontakte entstehen vertrauensvolle Beziehungen, welche von Wertschätzung und Dankbarkeit geprägt sind.

Auch vor dem Lernfoyer hat Corona nicht Halt gemacht und verhinderte eine Zeit lang das wöchentliche Treffen am Montagabend im Kirchgemeindehaus. Die Not macht bekanntlich erfinderisch, und so überbrückten wir die Zeit, indem wir unsere Lernenden zu Hause besuchten oder diese zu uns nach Hause kamen. Diese Form machte es auch möglich, dass man sich anstelle montagabends an einem anderen Wochentag zu einer x-beliebigen Zeit treffen konnte.

Schreibdienst
Haben die Besucher besondere Anliegen im Zusammenhang mit Behörden oder der Suche nach Arbeit, leistet der Schreibdienst von jegi-hilft wertvolle Unterstützung. Gerne weisen wir unsere Besuchenden dann jeweils auf dieses Angebot hin.

Tandems 
Es haben sich aber auch fixe Tandems gebildet, welche nur in losem Kontakt zum Lernfoyer arbeiten. So unterstützt ein Freiwilliger in mehr oder weniger regelmässigen Abständen einen Mann, der sehr zielstrebig an seiner sprachlichen und beruflichen Integration arbeitet, je nach dessen Wunsch und Bedürfnis.

Ein anderer Freiwilliger trifft sich praktisch wöchentlich mit einem jungen Mann, welcher eigentlich keine sprachliche Hilfe mehr benötigt und erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen hat. Hier ist eine Freundschaft aus den regelmässigen, zweckbestimmten Treffen entstanden, welche nun gepflegt wird und für beide Seiten bereichernd ist.

Grosse Unterschiede 
Es gibt extreme Unterschiede bei der Fertigkeit des Erlernens der deutschen Sprache. Da sind Geflüchtete, welche sich innert ein paar Monaten enorme Kenntnisse aneignen können. Sie konjugieren was das Zeug hält, kennen bereits verschiedene Zeitformen und der Wortschatz ist schon recht gross. Sie können fliessend lesen und verstehen mehrheitlich was sie lesen oder hören. Da gibt es aber auch diejenigen, welche sich schwer tun beim Erlernen der deutschen Sprache. Auch nach Jahren hapert es mit dem Lesen, dem Formulieren von vollständigen Sätzen mit Subjekt, Verb und Objekt. Da ist echter Durchhaltewille gefragt, sowohl bei den Lernwilligen als auch bei den Freiwilligen. Denn das ist allen klar, ohne ein gewisses Sprachniveau erreicht zu haben wird es schwierig, eine Arbeit zu finden oder einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Es ist bewundernswert, wie gerade diese Gruppe hartnäckig dranbleibt und diese schwierige Zeit einfach aushält und nicht aufgibt. Und so können wir uns dann gemeinsam mit den Deutsch Lernenden freuen, wenn dann (endlich) ein erstes Sprachzertifikat geschafft ist oder eine Bewerbung auf eine Arbeits- oder Praktikumsstelle erfolgreich gewesen ist.

Fazit
In den vergangenen Jahren konnten so schon etliche Geflüchtete dank unermüdlichem Einsatz wirtschaftlich selbständig werden.

Was nicht vergessen werden darf: Die verschiedenen Angebote von jegi-hilft leisten nebst ihren verschiedenen konkreten und wertvollen Diensten einen vielleicht noch viel wichtigeren Beitrag: Sie vermitteln den Teilnehmenden das gute Gefühl, bei uns in der Schweiz und in Jegenstorf willkommen zu sein, auf unsere Hilfe zählen zu können und ein Teil unserer Gesellschaft zu sein.
In Zukunft soll nebst den Geflüchteten auch unter anderen Menschen mit nicht-deutschem Sprachhintergrund das Angebot besser bekannt gemacht werden. Vielleicht erzählen Sie jemandem von dieser Möglichkeit hier vor Ort in Jegenstorf? Auch Interessierte, welche gerne im Lernfoyer mithelfen möchten sind herzlich willkommen.

Lernfoyer Deutsch jeden Montag, 19.30 – 21.00 Uhr im Kirchgemeindehaus Jegenstorf

Daniel Keller- Artikel erschien im Jegenstorfer 1/2022

Jegenstorfer Dezember 2021

jegi-hilft unterstützt Geflüchtete in Jegenstorf

Sie erinnern sich vielleicht an 2016, als die Schweiz sehr viele Flüchtlinge aufnahm und in verschiedene Regionalzentren verteilte. Die Gemeinde Jegenstorf konnte das leerstehende Hänni-Areal als Unterkunft für bis zu 100 Asylsuchende bereitstellen und die Bevölkerung wurde zu einer Informationsveranstaltung im Kirchgemeindehaus eingeladen. Das Interesse war sehr gross. Es gab viele Fragen: sowohl Ablehnung, Skepsis und Ängste, als auch Interesse, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Die Verantwortlichen klärten umfassend auf und so kam es, dass ab Mai 2016 fremdartige Menschen das Dorfbild veränderten. Da die Kollektivunterkunft (im Gegensatz zu anderen Orten) nicht in unterirdischen Räumen eingerichtet wurde, kamen eher Familien, Frauen und Kinder zu uns.

Gegen 60 JegenstorferInnen erstellten unter der Leitung der Einwohnergemeinde und der beiden Kirchgemeinden ein Hilfsnetz mit dem Namen jegi-hilft, welches ein gutes Zusammenleben und sich Zurechtfinden ermöglichte. Es gab Dorfrundgänge mit den Neuankommenden; ein Begegnungskaffee und ein Deutschlernforum im Kirchgemeindehaus; Abgabe von Kleidern, Haushalt- und Kindersachen und anderem im Theresaladen; Sport-, Spiel- und weitere Angebote; ebenso Beschäftigungsprogramme wie z.B. Dorf- und Waldputzeten. Man lernte sich gegenseitig kennen und winkte sich im Dorf bald freundlich zu.

In der Kollektivunterkunft war ein Kommen und Gehen: während die einen wieder weg mussten, erhielten andere Aufenthaltsbewilligungen und sahen sich nach privatem Wohnraum und Arbeit um. Viele wollten am liebsten in Jegenstorf bleiben, weil sie hier Beziehungen und gute Aufnahme gefunden hatten.

Seit das Flüchtlingszentrum nach 18 Monaten zuging, gibt es für jegi-hilft neue Aufgaben.

Das Begegnungscafé wurde wegen der Pandemie geschlossen, das Lernfoyer wird immer noch gerne genutzt, die Schreibstube (siehe Jegenstorfer Nr. 2/21), ist die beliebte Anlaufstelle für Schriftliches.

Jede Familie oder Wohngruppe hat freiwillige Begleitpersonen, die bei der Wohn- und Arbeitsintegration beistehen, bei Betreuungsplätzen und Einschulung der Kinder oder im Verkehr mit Ämtern und vielem anderen helfen. Aus den sogenannten Wohntandems sind heute eher Freundschaften geworden.

Ein Beispiel von gelingender Integration

Das tibetische Paar war seit der Eröffnung des Asylzentrums 2016 in Jegenstorf, die beiden fielen uns durch ihre Freundlichkeit und Offenheit auf und sie nahmen dankbar an den Angeboten von jegi-hilft teil. Im November 2016 wurde ihr 1. Kind geboren, das winzige Zimmer wurde entsprechend eingerichtet, aber als ihr Asylantrag bewilligt wurde, waren sie sehr froh, bald ihre erste kleine Wohnung zu finden, wo sie etwas mehr Ruhe und Privatsphäre hatten.

Das Paar lernte eifrig deutsch und konnte sich bald so weit verständigen, dass die Arbeitsintegration beginnen konnte.

Als das 2. Kind kam, brauchten sie mehr Platz und fanden mit Hilfe ihres Schweizer Begleitpaares eine etwas grössere Wohnung.

Dieses Wohntandem ist wesentlich bei der erfolgreichen Integration, gibt es doch immer wieder Hürden zu überwinden, wo Beistand nötig ist; sei es im Verkehr mit Ämtern, den Finanzen, bei Krankheit oder Unfall und vielem weiteren. Auch die Kommunikation mit dem zuständigen Hilfswerk ist nicht immer einfach, die Erreichbarkeit und Zuständigkeit nicht optimal, die Regeln nicht immer einsichtig.

Den Kindern geht es gut, sie werden liebevoll erzogen. Die Ältere geht in den Kindergarten und beide sind mit der Kita vertraut, um Kontakte zu haben und deutsch zu lernen. Während das Mädchen recht schüchtern ist, ist der Bub offen und lebhaft.

Die Frau konnte ein Praktikum in einer Reinigungsfirma anfangen, wo es ihr gefällt und auch die Arbeitgeberin zufrieden ist.

Der Mann hat Integrationskurse und Praktika hinter sich und ist nun im 2. Jahr der Kochlehre EBA im benachbarten Alterswohnsitz.

Auch wenn die Wohnung liebevoll mit Bildern aus Tibet geschmückt ist und die Geflüchteten schon Heimweh haben, schauen sie vorwärts und sehen hier ihre Zukunft. Sie betonen, dass sie sich hier in Jegenstorf wohl fühlen und sehr dankbar sind für die gute Aufnahme und für alle Unterstützung, insbesondere von ihrer Tandemfamilie, ohne die sie vieles nicht geschafft hätten und die fast wie ihre Schweizer Eltern sind.

Lisalotte Dworzak, abgedruckt im Jegenstorfer Dezember 2021